Erdnussallergie: Wo versteckt sich die Erdnuss?
Die Erdnuss gehört zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen, die gesetzlich angegeben werden müssen. Sie ist außerdem eine der Nahrungsmittelallergien, die schwere Reaktionen auslösen können: Wachsamkeit ist ständig gefragt, zu Hause wie unterwegs.
Die Bezeichnungen auf dem Etikett
Bei verpackten Lebensmitteln muss die Erdnuss in der Zutatenliste hervorgehoben sein (fett, unterstrichen oder in einer anderen Farbe). Sie kann unter mehreren Bezeichnungen auftauchen:
- Erdnuss, Erdnüsse, Arachis;
- Erdnussbutter, Erdnussmus, Erdnusspaste;
- Erdnussöl;
- Erdnussprotein, Erdnussmehl.
Lesen Sie die Liste bei jedem Einkauf: Ein Rezept kann sich ändern, ohne dass sich die Verpackung merklich ändert.
- Das Allergen wird hervorgehobenFett, Großbuchstaben oder Farbe: Das ist Pflicht.
- „Kann Spuren enthalten …“ ist freiwilligIhr Allergologe sagt Ihnen, ob Sie diese Produkte meiden müssen.
- Bei jedem Einkauf neu lesenEin Rezept kann sich ohne Vorwarnung ändern.
Produkte, in denen man sie nicht erwartet
- Internationale Küche: Satay-Soßen, Mafé (westafrikanischer Erdnusseintopf), Currys, Pad Thai, Frühlingsrollen, manche afrikanischen, indischen oder asiatischen Gerichte.
- Süßes: Kekse, Müsliriegel, Schokolade, Pralinen, Nougat, Eis, knusprige Toppings.
- Herzhaftes: Knabbereien, Kernmischungen, gemischte Salate, Fertigsoßen, manche Pestos.
- Lose Ware und Produkte von der Frischetheke, bei denen die Information weniger sichtbar ist und Kontakt mit anderen Lebensmitteln häufiger vorkommt.
„Kann Spuren enthalten“: Was tun?
Der Hinweis „kann Spuren von Erdnüssen enthalten“ ist freiwillig: Der Hersteller fügt ihn hinzu, wenn in seinem Betrieb ein Risiko der Kreuzkontamination besteht. Fehlt er, ist das also keine Garantie dafür, dass keine Spuren enthalten sind.
Sollten Sie diese Produkte meiden? Das sagt Ihnen Ihr Allergologe, je nach Ihrer Allergie. In askadèle können Sie das für jede Allergie einzeln einstellen („Spuren meiden“ oder „Spuren vertragen“).
Erdnüsse und Schalenfrüchte
Die Erdnuss ist eine Hülsenfrucht, keine Schalenfrucht (Nuss). Viele Menschen mit Erdnussallergie müssen aber auch bestimmte Schalenfrüchte meiden, und beide finden sich oft in denselben Produkten oder werden in denselben Betrieben verarbeitet. Fragen Sie Ihren Allergologen, was für Sie gilt. Auch Milch versteckt sich unter vielen Bezeichnungen: siehe Milchallergie: die wichtigsten Begriffe.
Im Restaurant
- Sagen Sie es vor der Bestellung, auch bei einem scheinbar einfachen Gericht.
- Fragen Sie nach der Allergenliste: In Frankreich müssen Restaurants sie seit 2015 schriftlich vorlegen können.
- Vorsicht bei Frittiertem (Öl, das auch für andere Produkte verwendet wird), bei Desserts und hausgemachten Soßen.
- Mit askadèle sehen Sie vorab die erdnussfreien Gerichte der Restaurants in Ihrer Stadt, die ihre Speisekarte veröffentlichen.
Alle unsere Tipps für entspannte Restaurantbesuche finden Sie im Ratgeber Essen im Restaurant mit Nahrungsmittelallergie.
Für den Notfall gerüstet sein
Wenn Ihr Arzt Ihnen einen Adrenalin-Autoinjektor (Notfallpen) verschrieben hat, tragen Sie ihn immer bei sich und prüfen Sie das Verfallsdatum. Bei einer schweren Reaktion wenden Sie ihn so an, wie Ihr Arzt es Ihnen erklärt hat, und rufen Sie die 15 (den SAMU, den französischen medizinischen Notruf) oder die 112 an. askadèle hilft Ihnen, einen Notfallplan für die Schule oder Angehörige zu erstellen: siehe auch unseren Ratgeber Schulbeginn und PAI vorbereiten.
Scannen Sie einen Barcode: Die App gleicht die Zutaten mit Ihren Allergien ab. Kostenlos, ohne Anmeldung.
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Quellen
- Allergènes alimentaires — sante.fr
- Allergènes : règles d'étiquetage — service-public.fr
- Allergie alimentaire : consultation et mesures au quotidien — ameli.fr
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